Büroeinrichtung
Büros, in denen man auch nachmittags noch denken kann.
Arbeitsplätze, Besprechung, Empfang und Teeküche — geplant und gebaut über einen Vertragspartner. Für Betriebe von fünf bis achtzig Mitarbeitern.
Das häufigste Problem im Büro ist nicht der Platz. Es ist der Lärm.
In einem Raum mit harten Oberflächen — Glas, Estrich, Gipskarton — versteht man am Nachbartisch jedes Wort. Das ermüdet mehr als die Arbeit selbst.
Akustik lässt sich nachrüsten, aber nur teuer und selten überzeugend. In der Planung kostet sie wenig: absorbierende Deckensegel über den Arbeitsplätzen, Filzflächen an den langen Wänden, Teppichfliesen statt Hartboden im Arbeitsbereich, Sichtschutzelemente zwischen den Tischen, die gleichzeitig dämpfen. Wer das von Anfang an mitplant, spart sich später Beschwerden, die niemand mehr sinnvoll lösen kann.
Was wir im Büro planen
- Arbeitsplätze — Tischgrößen nach Tätigkeit, nicht nach Katalog. Wer zwei Bildschirme braucht, braucht Tiefe. Wer viel Papier hat, braucht Ablage. Höhenverstellbar oder fest ist eine Budget- und keine Glaubensfrage.
- Elektrifizierung — Strom und Netzwerk müssen an den Tisch kommen, nicht in die Nähe. Bodentanks, Wandauslässe oder Deckenversorgung entscheiden sich nach Grundriss und Bodenaufbau — und legen fest, wo Tische künftig stehen können.
- Akustik — Deckensegel, Wandabsorber, Teppich, Trennelemente. Wir planen sie dorthin, wo sie wirken, nicht dorthin, wo Platz ist.
- Besprechungsraum — Tischgröße nach tatsächlicher Personenzahl, ausreichend Bewegungsfläche dahinter, Licht über der Tischmitte, Anschlüsse für Bildschirm und Strom.
- Empfang — der Raum, den Ihre Besucher zuerst sehen und der in der Planung meist zuletzt drankommt.
- Teeküche und Pausenbereich — mit Anschlüssen, Stauraum und genug Abstand zu den Arbeitsplätzen, damit Gespräche dort nicht stören.
- Stauraum — Schrankwände, Garderobe, Technikschrank. Erfahrungsgemäß wird hier in der ersten Planung immer zu wenig vorgesehen.
Die Reihenfolge entscheidet.
Bei Büroausbauten wird am häufigsten gegen die Gewerkefolge verstoßen — meist, weil die Möbel früh geliefert werden und schon einmal aufgebaut werden „können". Danach muss der Elektriker um Schränke herum arbeiten, der Bodenleger unter Tischen, und am Ende wird zweimal montiert.
Richtig ist: erst Trockenbau, dann Elektrik, dann Akustik und Oberflächen, dann Boden, zuletzt Möbel. Wir bauen Büroetagen seit Jahren im Unterauftrag von Möbelherstellern auf — dabei lernt man vor allem, was passiert, wenn diese Reihenfolge nicht eingehalten wurde.
Häufige Fragen zur Büroeinrichtung
Können wir während des Umbaus weiterarbeiten?
Häufig ja. Bei Büroetagen lässt sich meist abteilungsweise arbeiten, sodass immer ein Teil Ihres Teams arbeitsfähig bleibt. Laute Arbeiten legen wir auf Randzeiten oder aufs Wochenende. Wie das konkret aussieht, steht im Terminplan.
Übernehmen Sie auch die IT?
Wir bauen die Arbeitsplätze ab, transportieren die Geräte und schließen Rechner und Monitore wieder an. Server- und Netzwerktechnik stimmen wir mit Ihrer IT ab — wir bauen und verlegen, Ihre IT konfiguriert.
Können wir vorhandene Möbel weiterverwenden?
In der Regel ja, zumindest teilweise. Wir sehen uns beim Ortstermin an, was passt und was ersetzt werden sollte — häufig lohnt es, Schränke zu übernehmen und in Tische zu investieren, weil dort täglich gearbeitet wird.
Wie viele Arbeitsplätze passen auf unsere Fläche?
Das hängt von Zuschnitt, Fensterachsen und Fluchtwegen ab, nicht allein von der Quadratmeterzahl. Nach dem Aufmaß bekommen Sie zwei Grundrissvarianten mit unterschiedlicher Dichte — daran lässt sich gut abwägen.