Schulen und Kitas

Schulen einrichten: Sechs Wochen, in denen alles passieren muss.

Klassenräume, Fachräume, Verwaltung und Mensa — geliefert, montiert und aufgeräumt, bevor der Unterricht wieder anfängt. Regional komplett, Möbelmontage deutschlandweit.

Klassenraum mit Einzeltischen in Reihen, Wandschrankzeile, Medienpanel mit Kabelkanal und Akustikdecke
Gestaltungsbeispiel

Das Zeitfenster ist die eigentliche Leistung.

Eine Schule wird in den Ferien eingerichtet. Sechs Wochen im Sommer, zwei über Weihnachten — danach stehen dreißig Kinder im Raum, ob die Möbel fertig sind oder nicht.

Das ändert alles gegenüber einem gewerblichen Projekt. Der Termin ist nicht verhandelbar, und er verschiebt sich nicht. Wer im August zu spät liefert, blockiert nicht einen Betrieb, sondern den Unterricht — und das erfährt sofort die Schulleitung, der Träger und die Elternschaft.

Deshalb planen wir bei Schulen rückwärts vom letzten Ferientag: Wann muss geliefert sein, wann bestellt, wann bemustert. Und wir halten Puffer für das, was in jedem Altbau auftaucht — Türen, die zu schmal sind, Aufzüge, die es nicht gibt, Räume, die anders geschnitten sind als im Plan.

Was bei Schulen vorher feststehen muss

Acht Punkte, die über den Ferientermin entscheiden. Fast alle sind Logistik, nicht Gestaltung.

Beim Ortstermin gehen wir sie mit Ihnen durch — mit Raumliste und Ferienkalender.

  • Der Weg in den Raum — Treppenhausbreite, Podeste, Türmaße, ob es einen Aufzug gibt und was er trägt. In Schulgebäuden aus den Sechzigern und Siebzigern ist das die häufigste Überraschung. Wir messen ihn vor der Bestellung, weil er über die Zerlegetiefe der Möbel entscheidet.
  • Wohin mit dem Altbestand — dreißig Tische je Raum müssen zuerst heraus. Zwischenlager, Abtransport und Entsorgung mit Nachweis gehören in den Terminplan, sonst stehen die alten Möbel im Flur, wenn die neuen kommen.
  • Größenkennzeichnung der Sitzmöbel — Schulmöbel werden nach Körpergröße in Größenklassen geliefert, farblich gekennzeichnet. Welche Klasse in welchen Raum kommt, legt die Schule fest; wir sorgen dafür, dass die Kennzeichnung nach der Montage noch stimmt und nichts vertauscht ist.
  • Akustik im Klassenraum — ein Raum mit harten Oberflächen hallt, und in einem halligen Raum wird lauter gesprochen. Wenn Decke oder Wandabsorber Teil des Auftrags sind, kommen sie vor der Möblierung.
  • Medientechnik und Strom — Panel, Halterung, Kabelführung und Anschlussdosen. Die Position entscheidet, wo Tafel und Lehrertisch stehen können, und sie muss vor dem Ausbau feststehen. Kabel über den Boden sind in einem Klassenraum keine Lösung.
  • Fluchtwege und Brandlast — Möbel dürfen Fluchtwege nicht einengen, und in Fluren gelten eigene Regeln für Einbauten. Was zulässig ist, klärt der Träger mit der Brandschutzdienststelle; wir bauen danach.
  • Robustheit vor Eleganz — Schulmöbel werden zwölf Jahre lang täglich beansprucht. Kanten, Verbindungen und Oberflächen entscheiden über die Standzeit, nicht die Optik im Katalog.
  • Ein Musterraum vor der Serie — ein Raum wird komplett fertiggestellt und von Schulleitung und Träger abgenommen, bevor die übrigen bestellt werden. Was dort auffällt, kostet einmal Geld statt vierzigmal.

Woher wir Schulen kennen.

Wir montieren seit Jahren Objektmöbel im Unterauftrag von Herstellern — darunter Schulen und Verwaltungsgebäude. Das ist keine neue Richtung für uns, sondern die Arbeit, aus der wir kommen.

Was wir dort gelernt haben, steht oben: Der Termin hält oder er hält nicht, und er hält nur, wenn Anlieferung, Altbestand und Montageweg vorher geklärt sind. Die Namen unserer Auftraggeber nennen wir nicht — Diskretion gilt bei uns auch für Sie.

Flur während einer Möblierung mit Möbelteilen auf Filzunterlagen, Sackkarre und Laufschutz über dem Boden
Gestaltungsbeispiel

Fragen von Schulträgern

Müssen wir das ausschreiben?

Seit der Novelle des Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetzes im Sommer 2026 liegt die Grenze für Direktaufträge bei Liefer- und Dienstleistungen deutlich höher als zuvor. Was in Ihrem Fall gilt, entscheidet Ihre Vergabestelle — wir richten uns danach und liefern die Unterlagen, die Sie für das jeweilige Verfahren brauchen. Ab 20.000 Euro netto erklären wir die Tariftreue, auch für eingesetzte Nachunternehmer.

Schaffen Sie mehrere Räume in einer Ferienphase?

Das hängt an drei Dingen: dem Montageweg, der Zahl der Teams und davon, ob der Altbestand vorher raus ist. Wir rechnen es Ihnen raumweise durch und nennen eine Zahl, die wir halten — statt einer Zahl, die gut klingt. Wenn eine Ferienphase nicht reicht, teilen wir auf zwei auf, mit einem Zwischenstand, der nutzbar ist.

Wir haben die Möbel schon ausgeschrieben und einen Lieferanten.

Dann übernehmen wir nur die Montage — das ist der häufigere Fall und genau die Arbeit, aus der wir kommen. Wir stimmen uns direkt mit dem Lieferanten ab, übernehmen Anlieferung, Verteilung in die Räume, Montage und die Entsorgung des Verpackungsmaterials.

Kann während des Schulbetriebs gearbeitet werden?

In Teilen ja — Verwaltung, Lehrerzimmer und einzelne Fachräume lassen sich außerhalb der Unterrichtszeiten machen. Ganze Klassentrakte gehören in die Ferien. Was sich vorziehen lässt, legen wir gemeinsam mit der Schulleitung fest und schaffen so Luft im eigentlichen Ferienfenster.

Auch Pflegeheime, Hotels und Büros.

Überall dort, wo viele gleiche Räume in einem knappen Zeitfenster eingerichtet werden, gilt dieselbe Logik.

Pflegeheime · Hotels · Büros

Büroetage mit mehreren Arbeitsplätzen, Trennelementen und abgehängter Beleuchtung
Büroetage — Gestaltungsbeispiel